1. Konstruktion vergleichen, nicht Dekor
Prüfe Form, Balance, Gewichtsbereich, Kernhärte und Flächenaufbau. Wenn sich hier nichts Belegbares ändert, ist der Generationswechsel überwiegend kosmetisch.
2. Belege einordnen
Herstellerangaben sind Fakten zur Konstruktion, keine Leistungsversprechen. Erfahrungsberichte aus der Community sind wertvolle Signale, aber keine standardisierten Tests — besonders bei kleinen Stichproben.
3. Preisabstand realistisch bewerten
- Kleine Preisunterschiede: entscheide primär nach Passform und konkreten Änderungen, nicht nach dem Modelljahr.
- Große Preisunterschiede: der Vorgänger wird interessanter, wenn Form, Balance, Kern und Spielcharakter für dich ähnlich passend bleiben.
- Es gibt keine seriöse universelle 10-%- oder 20-%-Grenze — der Wert einer Änderung hängt vom Spieler ab.
4. Zustand, Alter und Garantie prüfen
Vorjahresmodelle können attraktive Neuware sein. Garantie, Gewährleistung, Rückgaberecht und Lagerzustand solltest du aber beim konkreten Händler prüfen; das lässt sich nicht pauschal für jedes Angebot versprechen.
5. Löst die Änderung ein echtes Problem?
Die wichtigste Frage zum Schluss. Wenn dein aktueller Schläger zu hart, zu wenig fehlerverzeihend oder zu kopflastig ist, hilft dir eher eine andere Variante als ein neues Modelljahr derselben Variante.

